Oase für Ihren La Palma-Urlaub

Die Vulkane von La Palma

AUS VULKANEN GEBOREN

Die Kanarischen Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs. Vor rund 30 Millionen Jahren begannen sich die Inseln aus heißem Magma aus dem Erdinnern zu bilden. Vor gerade einmal zwei Millionen Jahren entstand die jüngste der Kanarischen Inseln: La Palma. Die „Isla Bonita“ entstand aus einem unterseeischen Vulkan, der langsam wuchs, bis er aus dem Meer herausragte.

BIS HEUTE AKTIV

Sieben Ausbrüche wurden in den vergangenen 500 Jahren dokumentiert, von der Fachwelt alle als „gemäßigt“ eingestuft. Es gab nie Todesopfer, denn die Lava floss zum Glück langsam. So war auch der letzte Ausbruch des Teneguía im Jahr 1971 ein nahezu gesellschaftliches Ereignis: die Palmeros versammelten sich zum Vulkangucken mit Picknick am Kraterrand.

Drei Wochen dauerte die vulkanische Vorstellung, wobei die ins Meer fließende Lava die Mondlandschaft des Südens nochmal völlig neu gestaltete. Weil der Teneguía bis heute aktiv ist, steht er unter ständiger wissenschaftlicher Beobachtung. Sein älterer Bruder, der direkt nebenan gelegene Vulkan San Antonio, war 1677 letztmals aktiv.

 

DIE CALDERA DE TABURIENTE

Die größten drei Vulkane der Insel befanden sich im Norden von La Palma und sind lange erloschen. So lange, dass Luft und Wasser die einst mehr als 3.500 Meter hoch aus dem Meer ragenden Ungetüme zur heutigen Caldera de Taburiente schrumpfen ließen. Wobei die Schrumpfung relativ zu sehen ist. Der gigantische „Kochtopf“ misst stolze neun Kilometer im Durchmesser und gilt als der größte Senkkrater der Welt. Auch seine Wände müssen sich nicht verstecken. Der Roque de Los Muchachos bildet mit 2.426 Metern die höchste Säule der Vulkanruine, gefolgt vom Pico de La Cruz mit 2.351 m und dem Pico de Las Nieves mit 2.232 m.

Bizarre Schluchten, romantische Quellen und Wasserfälle, immergrüne Pinienwälder sowie seltene Pflanzen und Tiere im Innern des „Kochtopfs“ haben den Nationalpark Caldera de Taburiente zum beliebten Ziel der Wanderer auf La Palma gemacht. Wohl der bekannteste Wanderweg der Caldera ist der Barranco de Las Angustias. In der „Schlucht der Todesängste“ lehrten einst die Ureinwohner La Palmas die spanischen Eroberer das Fürchten. Heute wandert man hier gefahrlos von Dos Aguas hinunter nach Tazacorte − freilich nur, wenn´s trocken ist. Bei starkem Regen strömt schon mal ein reißender Fluss durch den Barranco.

CUMBRE NUEVA UND CUMBRE VIEJA

Nach der Caldera pumpte unser Hot-Spot zunächst den Höhenzug der Cumbre Nueva und dann die Cumbre Vieja ans Licht der Welt. Somit ist der „Neue Gipfel“ − so die Übersetzung − geologisch älter als der „Alte Gipfel“, denn die Vulkanketten auf La Palma entstanden von Nord nach Süd. Mit knapp 2.000 Metern ist auch dieser Höhenzug ein ideales Wandergebiet mit grandiosen Ausblicken.

Die Cumbres sind daran „schuld“, dass es in La Palma auch mal regnet. Sie bilden eine natürliche Wetterscheide, an der die von Ost nach West ziehenden Passatwolken hängenbleiben und zu tröpfeln beginnen. So grünt´s und blüht´s hier, wohin das Auge schaut − im Winter finden Pilzesucher Pfifferlinge und sogar Steinpilze. Wen wundert es da, dass die Cumbres als Naturparks ausgewiesen sind.

Die beliebteste Wanderung

  • Bei La Palma-Urlaubern besonders beliebt ist die „Vulkanroute“. Dieser Gratwanderweg über die Cumbre Vieja schenkt dem Wanderer bei klarer Sicht einen unvergleichlich schönen Blick auf die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro.

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